Einfachheit
Wir glauben oft, dass wir möglichst kompliziert und geschraubt schreiben müssen, um als intelligent wahrgenommen zu werden. Doch genau das Gegenteil ist wahr. Als intelligent kann man uns erst dann wahrnehmen, wenn wir verstanden werden. Und wenn wir zeigen, dass auch wir selbst den Inhalt dessen, was wir vermitteln wollen, verstehen.
Was bedeutet Einfachheit im Buch?
Möglichst wenige Fachausdrücke und Fremdworte. Wenn ein Fachausdruck notwendig ist, so muss er erklärt werden. Und zwar mit Worten, die ein Laie versteht. Dazu gibt es Fußnoten und Infoboxen. Generell ist es schlauer, im Falle des Falles mit Metaphern und Vergleichen zu arbeiten.
Nehmen wir an, dein Sachbuch behandelt ein richtig kompliziertes Thema. Sagen wir, du möchtest Quantenmechanik einer Leserschaft nahebringen, die nicht aus Kolleg:innen besteht.
Wie gehst du am besten vor? Indem du Vergleiche ziehst. Z. B. ein Teilchen mit einem Tennisball vergleichen. Denn den kann sich jeder Mensch vorstellen.
Und die Bewegungen, Reaktionen und Experimente brichst du ebenfalls in eine bildhafte Sprache herunter.
So kannst du dein Sachbuch und vor allem deine Expertise einer größeren Leserschaft zugänglich machen.