Oft gestellte Fragen zum Thema Ghostwriting

Diese Fragen sind aus meinem täglichen Leben gegriffen, großteils zumindest.

Und die Antworten darauf sind nicht immer bierernst.

Doch auf eines können Sie sich verlassen: Dass ich mein Möglichstes tun werde, um gemeinsam mit Ihnen ein wirklich cooles Buch zu produzieren!

Frau Keskin, wie ist das so mit dem Ghostwriten?
Würden Sie die Frage etwas präzisieren?


Wie funktioniert das – Sie sind Ghostwriter und stellen aber immer wieder in den Social Media Bücher vor. Stört Ihre KundInnen das nicht, wenn andere wissen, dass sie das Buch nicht selbst geschrieben haben?
Es gibt zwei Möglichkeiten.
Entweder schreibe ich Ihr Buch als Ghost. Das sind die Bücher, die Sie auf meiner Webseite, in meinen Social Media-Kampagnen und auch anderswo nicht finden werden. Ich gehe so weit zu sagen, dass Sie den Namen der Bücher oder dieser KundInnen aus meinem Mund nicht vernehmen werden. Für diesen Fall habe ich auch eine Geheimhaltungsvereinbarung.

Oder ich schreibe das Buch offiziell mit Ihnen. Dann gibt es – so Sie das möchten – Bilder von dem gemeinsamen „Making of“, immer wieder kleine Zwischenberichte, vielleicht auch schon den einen oder anderen Sneak Preview. Und meine volle Unterstützung auch außerhalb des Schreibens. Sei es bei der Suche nach potenziellen Interviewpartnern (falls Sie Interviews in Ihrem Buch haben) und vielem mehr.
In diesem Fall bekommen Sie also zusätzlich eine Marketingunterstützung, bis hin zu meinem Erscheinen bei der Präsentation (und Händchenhalten oder Schnaps, falls Sie vor der Lesung nervös sind).
Sie haben also die Wahl: Ghost oder nicht Ghost.
Mehr dazu lesen Sie in meinem Blogartikel „Wie läuft ein Ghostwriting ab?“


Ich habe also eine Idee für ein Buch – wie geht das weiter?
Am besten, wir setzen uns einmal zusammen und reden darüber. Dann kann ich Ihnen sagen, ob ich die Richtige für Sie bin und Ihnen auch einen Kostenvoranschlag machen.
Wenn ich nicht die Richtige bin, dann kann ich Ihnen möglicherweise eine(n) KollegIn empfehlen.


Ach, Sie machen nicht alles?
Nein. Ich habe einen Themenkreis, in dem ich mich wohlfühle und bestimmte Fachgebiete.
Außerdem habe ich diese weltfremde Einstellung, dass ein Buch etwas Positives zum Leben von Menschen beitragen sollte. Sogenannte „Enthüllungsbücher“ oder politische Themen interessieren mich nicht. Und akademisches Ghostwriting schon gar nicht.


Was schreiben Sie aber dann?
Ich bin Spezialistin für Verkauf, psychologische und medizinische Themen, Spirituelles, Persönlichkeitsentwicklung und Menschenführung und – wenn es sich um eine interessante Person handelt – gerne auch (Auto-)Biografien.


Und wie lange dauert es, ein Buch fertigzustellen?
Ein „kleines“ Buch, bei dem viel Vorarbeit geleistet wurde, kann schon mal in zwei Monaten fertig sein. Wir reden hier allerdings nur vom Manuskript. Wenn Sie Covergestaltung und Layout benötigen, dann setzen Sie ruhig einen Monat drauf.
Dickere Bücher, speziell, wenn noch viel Schreibarbeit reinzustecken ist, dauern auch schon mal ein halbes Jahr oder Jahr.


Ah, okay. Also kann das ganz schön lange dauern. Da kann ich es doch gleich selbst schreiben. Wieso also sollte ich zu Ihnen kommen?
Es kann vielfältige Gründe haben, warum Sie mich Ihr Buch schreiben lassen. Vielleicht haben Sie selbst neben Ihrem Business so gar keine Zeit dafür. Vielleicht wissen Sie aber auch, dass Formulierungen nicht Ihre Stärke sind oder vielleicht ist es auch einfach eine Herausforderung für Sie, sich wirklich regelmäßig die Zeit zu nehmen. Möglicherweise wissen Sie aber auch so viel über Ihr spezielles Fachgebiet, dass es Ihnen schwerfällt zu entscheiden, was kommuniziert werden muss und was zu viel ist.
Es gibt, wie Sie sehen, mannigfaltige Gründe dafür, das Schreiben eines Buchs auszulagern.


Ich frage mich aber auch: Wenn Sie mein Buch schreiben, ist es dann überhaupt mein Buch?
Wenn Sie sich überlegen, ein Buch zu schreiben (oder schreiben zu lassen), dann haben Sie etwas zu sagen. Sie möchten eine Theorie, eine Methode oder Informationen unter die Leute bringen. Das heißt auch, Sie haben sich dazu schon Ihre Gedanken gemacht – nicht nur in Bezug auf das Buch, sondern auch, weil Sie in dem Bereich, in den das Buchthema fällt, schon arbeiten und da auch Experte sind. Sie haben also Ihren Teil der Leistung erbracht. Das Buch zu schreiben können Sie also getrost anderen – zum Beispiel mir – überlassen. Immerhin würden Sie Ihr Badezimmer auch nicht selbst fliesen, auch wenn Sie genau wissen, wie es nach der Renovierung aussehen soll, oder?
In meinem Blogartikel „Ghostwriting: Mit fremden Federn?“ können Sie mehr dazu nachlesen.


Wenn ich mich nun also dafür entscheide, wie kann ich Ihnen den Inhalt meines Buches übermitteln? Ich habe immerhin (füllen Sie hier eine Zahl ein) Jahre studiert und (hier kommt nochmals eine Zahl) Jahre Praxis, in der ich meinen Expertenstatus aufgebaut habe. Wie wollen Sie das anlegen?
Hier gibt es zwei gute Nachrichten. Die eine ist die: Um Ihr Buch zu schreiben, muss ich nicht alles wissen, was Sie wissen. Sondern nur das, was Sie Ihrem Leser kommunizieren wollen.
Und das haben Sie sicher in irgendeiner Form parat. Als Vortrag, als Skriptum oder als Workshop, um nur einige Möglichkeiten aufzuzählen.
Und genau so können Sie mir das nötige Wissen auch (großteils) vermitteln. Indem Sie mich zu Ihren Vorträgen oder Workshops einladen, mir Ihre Skripten oder Doktorarbeit zur Verfügung stellen oder – wenn sonst nichts möglich ist – persönlich oder via Chat briefen.


Soweit so gut. Aber wenn ich dann ewig mit Ihnen herumsitze, dann kann ich es doch wirklich selbst schreiben. Oder?
Das kommt darauf an, wie Sie „ewig“ definieren. Ich habe sehr wohl Kunden, die mir – zum Beispiel, wenn ich ihre Biografie schreibe –  eine Menge ihrer Zeit widmen müssen. Auf der anderen Seite habe ich Bücher aber auch schon nach einem halbstündigen Briefing geschrieben (für das ich übrigens nach Deutschland geflogen bin) – und zwar zur vollständigen Zufriedenheit meines Kunden. Wie viel Zeit Sie mit mir verbringen müssen – sei es elektronisch oder in Person – hängt auch davon ab, wie viele Feedback-Schleifen wir brauchen. Wenn Sie also, zum Beispiel als Coach, eine sehr spezifische Ausdrucksweise haben, werden wir sicher mehr Zeit miteinander verbringen als wenn es Ihnen in erster Linie um die Übermittlung Ihres Expertenwissens geht.
Zu diesem Thema kann ich Ihnen folgenden Blogartikel von mir ans Herz legen: „Das Vier-Minuten-Buch“.


Zur Übermittlung habe ich da noch eine Frage. Mir sagen viele Leute, dass sie mich nicht verstehen, wenn ich ihnen Wissen übermitteln möchte. Wieso glauben Sie, dass Sie mich dann verstehen – und wie legen sie es an, dass auch meine Leser verstehen, was ich ihnen sagen will?
Ich habe viel Erfahrung im Umgang mit speziellen Menschen, ob hochintelligent oder hochsensibel, und ich habe die Gabe, ihr Wissen in eine Sprache zu übersetzen, die von der Allgemeinheit gut verstanden wird.
Mehr dazu können Sie in meinem Blogartikel „Verstanden werden anstatt nur Informationen rausschießen“ lesen.


Na gut, Frau Keskin, wenn wir schon dabei sind, von Sensibilität zu sprechen … Wie sieht es denn mit Verschwiegenheit – auch abseits der Geheimhaltung beim Ghostwriting – aus?
Natürlich verpflichte ich mich, Ihre sensiblen Daten so gut zu schützen wie es mir möglich ist. Ich kann schweigen wie ein Grab und um nichts in der Welt würden mir die Geheimnisse über die Lippen kommen, die Sie mir im Zuge unserer Sitzungen anvertrauen. Selbstverständlich gebe ich auch Ihre Skripten nicht weiter – außer an meine Mitarbeiterin, die ebenfalls zum Schweigen verpflichtet ist.
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wenn Sie eine Information explizit in Ihrem Buch haben wollen, dann ist diese natürlich von einer Geheimhaltung ausgeschlossen.
Ansonsten wird alles, was Sie mir schicken oder geben, gut gesichert verwahrt. Bitte beachten Sie hier auch meine AGB und Datenschutzerklärung für Kunden (PDF).


Eine Sache muss ich noch wissen: Was kostet es, wenn Sie mein Buch schreiben?
Einen Überblick können Sie sich hier verschaffen. Fürs erste.
Natürlich hängen die wirklichen Kosten von vielen unterschiedlichen Faktoren ab wie: Haben Sie schon eine Struktur, etwas Geschriebenes, auf dem man aufbauen kann? Wie konkret sind Ihre Vorstellungen? Wie viel Vorarbeit und wie viel Recherchearbeit sind zu leisten?
Welche Art von Buch soll es werden? Wie dick soll das Buch werden? Und vieles mehr.
Nach einem unverbindlichen Gespräch mit Ihnen, in dem wir gemeinsam Ihren Bedarf abklären, kalkuliere ich die Kosten für Ihr Buch und sende Ihnen danach einen verbindlichen Kostenvoranschlag, der für 30 Tage gilt. Sollte sich Ihre Auftragsbestätigung länger hinziehen, dann kann ich Ihnen den kalkulierten Preis nicht mehr garantieren.


Das heißt, Sie machen Pauschalpreise?  Wäre ich mit einer Verrechnung nach Stunden nicht besser dran?
Ich arbeite ausschließlich mit Pauschalpreisen. So wissen Sie genau, was Sie an Kosten zu erwarten haben und ich muss nicht ständig mit der Stoppuhr herumsitzen. Außerdem passiert die wichtigste Arbeit an einem Buch dann, wenn ich (scheinbar) nicht arbeite. Wenn ich also unterwegs bin, schlafe, meditiere oder mich mit anderen unterhalte. Ihr Buch läuft in dieser Zeit als Hintergrundprogramm bei mir ab und wenn ich etwas Relevantes wahrnehme, „speichere“ ich es ab. Wenn ich dann wieder an meinem Mac sitze, sprudelt es oft aus meinen Fingern – weil eben die wichtigste Arbeit, der kreative Prozess – schon erledigt ist.


Ah okay – jetzt weiß ich schon mehr!
Das freut mich! Und wenn Sie es noch genauer wissen wollen, dann treffen wir uns in Wien im Café bei einem kleinen Espresso ­– oder online via Zoom oder Skype. Im zweiteren Fall müssen Sie Ihren Kaffee selbst mitbringen.
Das Vorgespräch ist selbstverständlich kostenlos.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!

Trauen Sie sich ruhig!