Zu Ende ist unsere Held:innenreise noch lange nicht.
Aber wir alle haben uns gut bewährt.
Wie es weitergeht? Die Geschichte wird das Leben schreiben, aber wir haben etwas mitzureden. Und später, ja später werden wir alle viel zu erzählen haben ….
Ich selbst habe lange geglaubt, dass ich alles unter Kontrolle habe, mich in Aktionismus davon abgelenkt, dass es auch mich schwer erschüttert hat. Irgendwann habe ich bemerkt, dass ich sehr aggressiv bin. Und manchmal weine, ohne Grund. Dass ich innen weich werde wie geschmolzene Butter und andere Menschen und Emotionen noch mehr fühlen kann/darf/muss als eh immer schon.
Ich hatte die ganze Zeit über immer wieder starke Rückenschmerzen. Als ich dann – das erste Mal nah der Pandemie – bei der Massage war, ist mir vieles klar geworden. Die Traumata und die Anspannung haben sich direkt dort niedergelassen. Durchs Massieren hat sich vieles gelöst und als ich rausgekommen bin, habe ich mich wie ein neuer Mensch gefühlt. Nicht wie ein Prä-Corona-Mensch, sondern wie eine Heldin, die ein Stück ihrer Reise erfolgreich zurückgelegt hat. Ich habe mich gefeiert.
Wir haben diese Etappe geschafft
Und ich denke, das ist etwas, das wir alle sollten: Uns feiern. Einander feiern. Egal, ob wir unsere Businesses neu aufbauen oder aufstellen oder unsere Geschäftsmodelle überdenken müssen (auch ich mache das gerade!)
Wir sollten beim Feiern jene nicht vergessen, die nicht so viel Glück hatten wie wir. Für die die Heldinnenreise hier in dieser Zeit zu Ende war. Wir sollten sie in Erinnerung behalten. Und dennoch weitergehen.
Es liegt noch viel vor uns. Viel Gutes, manche Herausforderungen. Und am Ende, wie in jeder guten Heldinnenreise, erhalten wir den Schatz, unser Elixier oder wir erringen den Sieg. Über uns selbst oder über Hindernisse, die sich uns in den Weg stellen.
Wir sind Held:innen!