speechbubbles pop art

Es gibt so viele Schurken auf der Welt.

Unglaublich viele!

Seien es die Handy-Zombies, die uns in der U-Bahn im Weg stehen, die Studenten, die mitten in der Nacht Party machen und uns den Schlaf rauben (und dabei offenbar auch noch Spaß haben), rücksichtslose Autofahrer, falsche Schlangen im Bekanntenkreis und so weiter und so fort.

Es gibt unzählige Schurken. Und sie sind wichtig – denn wie sollten wir uns selbst als Heldinnen in unserem Leben fühlen, wenn die anderen nicht schlecht, rücksichtslos oder wenigstens dumm wären?

Unsere Heldinnengeschichte lebt von ihnen allen:

Dem bösartigen Chef, der uns einst dazu gezwungen hat, unseren Job zu kündigen.

Der fiesen Verkäuferin, die immer unsere Wurst zu dick aufschneidet.
Dem bösen Partner, der uns nach so und so vielen Jahren über Nacht verlassen hat.
Oder auch von Umständen, wie Unfällen, Krankheit, Burnout oder vielem anderen mehr.

You name it.

Lustig ist das alles nicht, wohl wahr.

Pop art woman . Comic woman with speech bubble. Vector illustration.

Die Chance in der Dunkelheit

Auf der anderen Seite aber bringen diese widrigen Gestalten oder Umstände unser eigenes Licht zum Leuchten, oder – weniger schwülstig ausgedrückt – sie geben uns die Chance, uns selbst neu zu erfinden. Neue Jobs, neue Beziehung, aber vor allem: eine neue Einstellung. Idealerweise eine positivere uns selbst gegenüber.

Denn erst, wenn es uns richtig schlecht geht, sind wir meist dazu in der Lage, eine Kehrtwendung einzuleiten und Dinge einzufordern, die uns selbst guttun.

Erst, wenn die Chefin oder ein Kollege den Bogen überspannt, sind wir bereit, die vermeintliche Sicherheit eines gut bezahlten Jobs zugunsten unseres Lebenstraums aufzugeben.
Erst, wenn der Körper vor Schmerzen brüllt oder uns einfach den Dienst versagt, schauen wir auf uns selbst anstatt noch einem Auftrag nachzurennen, noch ein Hemd zu bügeln, uns noch eine Arbeit aufzulasten, die uns keinen Spaß macht.

Und was danach kommt, kann die Befreiung sein. Auch mühsam, wie aller Anfang, und dennoch unendlich viel lohnender als das Herumwurschteln im Hamsterrad.

Der Beginn der Heldinnengeschichte

Und hier sind wir schon bei deiner Heldinnengeschichte.
Per aspera ad astra, sagten schon die alten Römer. Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen.

Es muss nicht so sein, du darfst auch mit dem goldenen Löffel im Mund geboren sein, dich niemals zurückgesetzt, diskriminiert oder ausgebeutet gefühlt haben. Es ist schön, wenn es so ist!
Doch viele von uns benötigen Zeit, um ihren Weg zu finden. Und dieses Suchen, dieses Finden darf und soll sich in deiner Heldinnengeschichte widerspiegeln.
Denn hier hast du die Chance, deine künftigen Kund:nnen abzuholen. Viele werden sich mit dir identifizieren können, werden mitleben, und sich mit dir über das Happy End (oder besser gesagt: Happy Beginning) freuen. Sie werden lesen, dass du deinen Weg gehst, deine Erfahrungen machen konntest. Und sie werden spüren, dass du ihnen auf ihrem eigenen Weg hilfreich sein kannst, sie unterstützen kannst. Denn wer kann mehr Verständnis aufbringen als eine, die diesen Weg selbst gegangen ist?

drachentöterin

Pop art woman . Comic woman with speech bubble. Vector illustration.

Was muss deine Heldinnengeschichte aber nun haben?

Meine Heldinnnengeschichte ist kürzer als die klassische Heldenreise. Diese hat mehr Stationen, aber so lang braucht’s gar nicht sein.
Zunächst gibt es den Status, also den Zustand vor der Veränderung. Unzufriedenheit bis hin zur Verzweiflung macht sich in der Heldin (also dir) breit.

Übrigens, es ist Absicht, dass diese Geschichte in der weiblichen Form geschrieben ist. Denn ich habe festgestellt, dass die Heldinnengeschichte und die Heldengeschichte (also der Werdegang von Männern) sich ziemlich unterscheiden können.

Das Abenteuer ruft

Die Heldin liest, sieht oder hört etwas, das ihr keine Ruhe lässt. So will sie leben, dies wäre ein Traum für sie! Sei es ein Leben in einem anderen Land oder am Meer, sei es ein anderer Beruf oder eine andere Art des Lebens. In meinem Beispiel für dich geht es um eine andere berufliche Beschäftigung, mit dem Ziel, eine Vorlage für deine ganz persönliche Heldinnengeschichte zu liefern.

Die Heldin weigert sich, dem Ruf zu folgen, daraus entstehen Dilemma und Konflikt

Die Heldin sieht ihr Ziel, ihren Traum zwar vor Augen, hält beides aber für total unrealistisch.

Sie traut sich nicht (zu), ihre Vision umzusetzen, oder sie hat sie auch noch gar nicht klar vor Augen. Vielleicht hat sie aber auch das Gefühl, Rücksicht auf alle anderen nehmen zu müssen.
„Wie, ich soll Ghostwriter sein?“ – „Wie soll ich das machen, in Südfrankreich leben?“ – „Natürlich würde ich gerne mit Tieren arbeiten, aber ich kann das ja nicht!“ – „Ich kann meine Familie nicht im Stich lassen, die brauchen jemanden, der für sie kocht!“

Pop art woman . Comic woman with speech bubble. Vector illustration.
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Die Mentorin

Mit etwas Glück findet die Heldin eine(n) Mentor:in oder zumindest ein Vorbild. Vielleicht macht sie einen Kurs, eine Ausbildung, etwas, das sie in ihrer Freizeit tut, um sich selbst ein wenig besser zu fühlen. Vielleicht gewinnt sie eine Reise oder beginnt zum Stressabbau ein früheres Hobby wieder aufleben zu lassen.

Und plötzlich entdeckt sie, dass es für sie mehr gibt im Leben als nur diese eine Pflicht, der sie nachgeht. Sie kann erahnen, dass es unter all der Arbeit sie selbst gibt, ein Wesen, das sie im Laufe ihres Arbeitslebens mehr und mehr verschüttet und verleugnet hat. Und ganz klein beginnt ein zartes Pflänzchen in ihr zu sprießen.

Hindernisse und Prüfungen

Gerade als sie beginnt, ihr Leben langsam wiederzuentdecken, ihrer wahren Berufung zu folgen, passiert etwas.
Die Firma kommt ins Trudeln, der Ehemann/die Ehefrau (oder ihre Kinder) haben Probleme.
Oder es überkommt sie einfach (gar nicht einfach!) die Existenzangst. Es gilt, sich selbst mal wieder hintenanzustellen.

Pop art woman . Comic woman with speech bubble. Vector illustration.
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Falsche Freunde

Als sie dann endlich wieder die Kraft findet, sich auf ihr eigenes Leben zu konzentrieren, vielleicht sogar erste Fluchtversuche macht, treten ihre Widersacher auf den Plan:

Die Angst vor der eigenen Courage, das Sicherheitsdenken, das Verantwortungsbewusstsein und wie sie alle heißen. Und wenn es ganz blöd läuft, kommen auch noch FreundInnen und Familie und rauben ihr den Mut. Denn schließlich geht es denen auch nicht besser, was bildet sie sich denn ein, etwas anders zu wollen? Sie hat doch einen guten Job – reicht das denn nicht?

Sie resigniert und denkt: „Ach, so schlecht habe ich es doch gar nicht, wieso mache ich nicht einfach so weiter wie bisher und finde mich damit ab?“
Und so macht sie es. Sie tröstet sich selbst damit, dass die ganze Sache eh nur ein Hirngespinst war und dass es ihr ja gut geht. Und wer weiß, was sie auf der anderen Seite erwartet hätte?

Der existenzielle Tiefpunkt der Heldin

Sie wurschtelt also weiter, mehr schlecht als recht, gibt viel Geld aus, um Dinge zu kaufen, die sie über ihre immer noch mehr als unbefriedigende Situation hinwegtäuschen sollen.

Bis sie zum absoluten Tiefpunkt kommt. Manchmal kann es etwas Dramatisches sein, ein Unfall, ein großer Streit, ein Burnout. Manchmal aber reicht auch der Schlag eines Schmetterlingsflügels. Ein Wort, ein Blick, eine Situation, die das Fass zum Überlaufen bringen. Oder auch ein kurzer Moment der Freiheit, der etwas tief drinnen auslöst.

Pop art woman . Comic woman with speech bubble. Vector illustration.
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Freisetzung verborgener Kräfte und Talente

Und es muss der Befreiungsschlag folgen. Manchmal in bestem Einvernehmen und mit einem guten Gespräch, in anderen Fällen mit einem Big Bang und unter Einbruch aller vorhandenen Brücken. Je nach Temperament und Einstellung.
Was sicher ist: Die Zeit der Befreiung ist da!

Die Helfer der Heldin

Jetzt kann ein Tief folgen, eine Zeit der Umorientierung, ein Leidensweg, jedoch sieht sie auf der anderen Seite schon die Sonne. Sie weiß, dass noch ein steiniger Weg vor ihr liegt, aber es gibt kein Zurück. Vielleicht plagen sie noch mal die Zweifel, vielleicht hat sie ihre Momente der Reue, jedoch bewegt sie sich langsam und sicher auf ihr Ziel zu.

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life begins at the end of your comfort zone

Entdeckung neuen Lebenssinns

Sie ist auf ihrem Weg, eignet sich eventuell fehlende Fähigkeiten an oder macht Ausbildungen, um das, was sie anstrebt, so gut wie möglich machen zu können. Sie spürt, dass dieser Weg der ihre ist, auch wenn sie einiges – und vielleicht auch ein paar vermeintliche FreundInnen – auf der Strecke lassen musste. Es kommen neue FreundInnen, neue FörderInnen, neue Gelegenheiten. Es geht bergauf.

Rückkehr in die Ober-Welt

Sie wird nun sichtbar, findet ihre Position. Mit der Unterstützung von den richtigen Menschen kommt sie vollends an die Oberfläche und erstrahlt in neuem Licht, so hell, dass sie andere in ihren Bann zieht.

Meisterin der zwei Welten

In ihrem neuen Leben hat sie Erfolg und sie will andere dabei unterstützen, ihren Weg ebenfalls zu finden und zu gehen. Sie hat es geschafft, dabei aber nicht vergessen, wo sie hergekommen ist. Sie ist eine Wegbereiterin für andere, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. Und vor allem: Sie ist glücklich!

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drachentöterin

Und nun du!

Hast du dich wiedererkannt? Gut – dann hast du nun das Werkzeug für deine höchsteigene Heldinnengeschichte. Wenn nicht, dann lass deine Fantasie spielen.

Und wenn du dir den Schritt zur eigenen Geschichte noch nicht zutraust, dann bist du herzlich willkommen, mich zu kontaktieren. Gemeinsam bekommen wir deine Story auf jeden Fall hin!